Brigitte Zypries, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Martin Dulig, Landesvorsitzender der SPD Sachsen und Fraktionsvorsitzender im Sächsischen Landtag, haben heute die Lovoo GmbH in Dresden besucht, um sich zu den Entwicklungen in der hiesigen IT-Branche zu informieren und einen persönlichen Eindruck von einem der erfolgreichsten Startups in Sachsen zu verschaffen.

“Der Besuch hier in Dresden zeigt, dass es junge Unternehmen mit tollen Ideen nicht nur in Berlin, sondern auch in anderen Regionen gibt. Wir müssen uns im internationalen Vergleich nicht verstecken. Besser werden wollen wir noch bei der Bereitstellung von Kapital für Startups und in der Organisation der Vernetzung von Startups mit der deutschen Industrie.‎ Da sind wir jetzt dran!”, so Brigitte Zypries, MdB.

2011 haben die Brüder Benjamin und Björn Bak mit 6 weiteren Co-Gründern aus Dresden Lovoo aus der Idee entwickelt, das Prinzip von ortsbasierten Diensten auf das Flirten zu übertragen. Mittlerweile nutzen 13 Millionen Mitglieder weltweit die App mit dem Live-Radar, der andere Singles in der direkten Umgebung anzeigt. Damit ist Lovoo die größte Dating-App in Deutschland und zählt dauerhaft zu den Top 5 der umsatzstärksten Apps im deutschen App Store. Nach dem Erfolg in Deutschland richtet sich der Blick des Gründerteams nun auf die internationale Expansion. Lovoo ist bereits in acht Ländern aktiv und plant den weltweiten Rollout in den kommenden Jahren. Das Unternehmen ist ein attraktiver Arbeitgeber in der Region: Die Zahl der Mitarbeiter stieg von fünf auf 80 in den letzten zwei Jahren.

“Dresden bietet ein gutes Umfeld für junge Unternehmen aus der IT-Branche. Vor allem bei der Suche nach talentierten Entwicklern und IT-Experten haben wir das Glück, dass unter anderem die Technische Universität Dresden und die HTW Dresden hervorragend ausgebildeten Nachwuchs hervorbringen. Was den Grad an Aufmerksamkeit, Wagniskapital und Vernetzung angeht, gibt es sicherlich noch Nachholbedarf im Vergleich zum Startup-Hotspot Berlin. Umso mehr freut es uns, wenn die Belange der IT-Branche über Besuche wie diesen auf die öffentliche Agenda gelangen”, so Benjamin Bak, CEO und einer der Gründer von Lovoo.